Umsatzsteuer-Rechner: Berechnung 19% / 7% Deutschland
Berechnen Sie die Umsatzsteuer (MwSt) in Deutschland — Regelsteuersatz 19% oder ermäßigt 7% (Lebensmittel, Bücher, ÖPNV). Geeignet für Unternehmer, Freiberufler und Käufer, die Brutto und Netto schnell trennen wollen, ob für Rechnungserstellung, Buchhaltung oder Preiskalkulation.
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How the numbers shift across typical situations for this calculator:
| Scenario | Umsatzsteuer-Betrag | Bruttobetrag (inkl. USt) |
|---|---|---|
| Netto 1.000 € · 19% Regelsatz | $190.00 | $1,190.00 |
| Netto 500 € · 7% ermäßigt | $35.00 | $535.00 |
| Netto 5.000 € · 19% | $950.00 | $5,950.00 |
| Netto 100 € · 7% (Buch/Lebensmittel) | $7.00 | $107.00 |
How This Calculator Works
Geben Sie den Nettobetrag und den USt-Satz ein. Der Rechner liefert die USt und den Bruttobetrag (Netto + USt). REGELSTEUERSATZ 19% für die meisten Waren und Dienstleistungen. ERMÄSSIGT 7% für: Lebensmittel zum Mitnehmen (aber 19% im Restaurant!), Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, ÖPNV (Bus, Bahn, U-Bahn), kulturelle Veranstaltungen, Medikamente, Hotelübernachtung (Frühstück 19%). STEUERFREI: ärztliche Leistungen, Mieten von Wohnraum, Bildung, Versicherungen, Bankdienstleistungen, Briefporto. KLEINUNTERNEHMER (§ 19 UStG): bis 22.000 € Vorjahresumsatz + voraussichtlich <50.000 € — keine USt auf Rechnungen, aber auch kein Vorsteuerabzug.
The Formula
Percentage Add-On
Rate is the tax or tip percentage applied to the amount
Worked Example
Rechnung B2B: Nettobetrag 1.000 €, Regelsatz 19%. UMSATZSTEUER: 190 €. BRUTTOBETRAG: 1.190 €. Kunde-Unternehmer kann die 190 € als VORSTEUER beim eigenen Finanzamt geltend machen — netto trägt nur die Bruttosumme abzüglich Vorsteuerguthaben. Restaurant-Rechnung (B2C): Speisen 50 € netto + 19% USt 9,50 € = 59,50 € brutto. Lebensmittel-Einkauf supermarkt 50 € + 7% USt 3,50 € = 53,50 € brutto. Buch 30 € + 7% = 32,10 €. ÖPNV Monatskarte 90 € + 7% = 96,30 €. RÜCKRECHNUNG aus Brutto: Brutto 119 € ÷ 1,19 = 100 € netto, USt 19 €. Brutto 107 € ÷ 1,07 = 100 € netto, USt 7 €.
Key Insight
Die Umsatzsteuer ist die WICHTIGSTE Einnahmequelle des deutschen Staates — ca. 1/3 des gesamten Steueraufkommens (ca. 280 Mrd. €/Jahr). Im Gegensatz zur Einkommensteuer ist sie eine VERBRAUCHSSTEUER auf alle Konsumakte. Für UNTERNEHMER ist die USt durchlaufender Posten (über VORSTEUERABZUG neutralisiert) — eine GmbH zahlt 19% auf ihre Verkäufe, zieht aber 19% von ihren Käufen ab, der Saldo wird ans Finanzamt abgeführt. Für VERBRAUCHER ist die USt eine TATSÄCHLICHE Belastung — wird mit dem Bruttopreis bezahlt und nicht erstattet. KLEINUNTERNEHMER-Regelung (§19 UStG) befreit Mini-Selbstständige (<22.000 €) von der USt — Vor- und Nachteil: einfacher Buchhaltung, aber kein Vorsteuerabzug auf Geschäftsausgaben. INNERGEMEINSCHAFTLICHE LIEFERUNGEN B2B (EU-Ausland): USt-frei mit gültiger USt-IDNr des Empfängers (Reverse Charge — Empfänger zahlt USt im Bestimmungsland). EXPORTE in Drittländer: USt-frei (im Bestimmungsland greift Importmehrwertsteuer). Praktisches Tool für Klein-/Mittelunternehmen: ELSTER für USt-Voranmeldung (monatlich oder quartalsweise je nach Umsatz).
Mehrstufiges System: Wertschöpfungskette und Neutralität
Die Umsatzsteuer ist eine MEHRSTUFIGE Wertschöpfungssteuer — sie wird auf jeder Produktions- und Vertriebsstufe erhoben, aber durch den Vorsteuerabzug zwischen Unternehmen NEUTRALISIERT. Endgültiger Träger ist immer der ENDVERBRAUCHER. Diese Architektur ist seit der Mehrwertsteuer-Reform 1968 (Übergang vom Brutto-Allphasensystem zum Netto-Allphasensystem) eines der wirkungsvollsten Steuersysteme weltweit.
BEISPIEL Wertschöpfungskette. (1) HOLZHÄNDLER verkauft Holz an Möbelfabrik für 100 € + 19 € USt = 119 €. Holzhändler führt 19 € ans Finanzamt ab. (2) MÖBELFABRIK verkauft Tisch an Möbelhändler für 300 € + 57 € USt = 357 €. Möbelfabrik berechnet: 57 € (geschuldete USt) − 19 € (Vorsteuer aus Holzkauf) = 38 € ans Finanzamt. (3) MÖBELHÄNDLER verkauft Tisch an Endverbraucher für 500 € + 95 € USt = 595 €. Möbelhändler: 95 − 57 = 38 € ans Finanzamt. (4) ENDVERBRAUCHER zahlt 595 € (kein Vorsteuerabzug). TOTAL USt ans Finanzamt: 19 + 38 + 38 = 95 € — genau die USt auf den Endpreis 500 € × 19%. PERFEKTE NEUTRALITÄT für Unternehmen, ZUM SCHLUSS getragen vom Konsument.
VORTEILE des Systems. (1) STEUERVERMEIDUNG schwierig — jede Stufe hat Interesse an korrekter Dokumentation (sonst kein Vorsteuerabzug). (2) NEUTRAL für Wettbewerb zwischen Unternehmen, da USt nicht in Kosten eingeht. (3) HARMONISIERT auf EU-Ebene durch MwSt-Systemrichtlinie 2006/112/EG — Reverse-Charge-Mechanismus erlaubt grenzüberschreitenden Handel ohne doppelte Belastung. NACHTEILE. (1) BUREAUKRATIE für Kleinstunternehmen (deshalb Kleinunternehmer-Regelung). (2) BETRUGSANFÄLLIG bei mehrstufigen grenzüberschreitenden Karussellgeschäften ('VAT carousel fraud' — €50 Mrd jährlicher EU-Schaden). (3) REGRESSIV für arme Haushalte (verbrauchen einen höheren Anteil ihres Einkommens für besteuerten Konsum).
USt-Pflichten für deutsche Unternehmer
Wer in Deutschland unternehmerisch tätig ist und nicht von der Kleinunternehmer-Regelung Gebrauch macht, hat umfangreiche USt-Pflichten — von der Rechnungsstellung bis zur regelmäßigen Voranmeldung. Diese Anforderungen sind komplex und werden vom Finanzamt streng kontrolliert.
RECHNUNGSPFLICHT (§ 14 UStG). Jede Rechnung über > 250 € muss enthalten: vollständige Adressen Aussteller + Empfänger, Steuernummer ODER USt-IDNr des Ausstellers, Rechnungsnummer (fortlaufend), Datum, Liefer-/Leistungsdatum, Bezeichnung der Lieferung/Leistung, Entgelt (Netto) nach Steuersatz aufgeschlüsselt, USt-Satz, USt-Betrag, Hinweis auf Steuerfreiheit/Reverse Charge falls anwendbar. KLEINBETRAGSRECHNUNG bis 250 € brutto: vereinfachte Angaben (Aussteller-Adresse, Datum, Beschreibung, Brutto, Steuersatz). Aufbewahrungspflicht: 10 JAHRE.
UMSATZSTEUER-VORANMELDUNG. ABGABEFREQUENZ: monatlich (Jahressteuer > 7.500 €), quartalsweise (1.000-7.500 €), jährlich (< 1.000 €). FRIST: 10. des Folgemonats (mit Dauerfristverlängerung 11. des übernächsten Monats). FORMULAR USt 1: per ELSTER elektronisch. INHALT: vereinnahmte Umsätze nach Steuersatz, Vorsteuer aus Eingangsrechnungen, Saldo. ZAHLUNG: gleichzeitig mit Abgabe an Finanzamt (oder Erstattungsanspruch). JAHRESERKLÄRUNG: bis 31. Juli des Folgejahres (mit Steuerberater bis Februar). SONDERREGEL: ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) bei innergemeinschaftlichen Leistungen — quartalsweise ans BZSt mit USt-IDNr-aufgeschlüsselten Beträgen pro EU-Empfänger. FEHLERFOLGEN. Verspätungszuschlag (max. 25.000 €), Säumniszuschläge 1% pro Monat, bei systematischen Fehlern Steuerstrafverfahren. Wegen Komplexität: DATEV, Lexware oder Steuerberater meist sinnvoll für Unternehmen mit >50k € Jahresumsatz.
Sondertatbestände: Restaurant, Hotel, Online-Handel
Bestimmte Branchen haben spezielle USt-Regelungen, die in den letzten Jahren mehrfach geändert wurden und oft Quelle für Verwirrung sind. Restaurant, Hotel und Online-Handel sind die wichtigsten Beispiele.
RESTAURANT. ESSEN IM RESTAURANT verzehrt: 19% (seit 2024 wieder Regelsatz nach Corona-Sondersenkung 7%). ESSEN ZUM MITNEHMEN/LIEFERN: 7% (wie Lebensmittel im Supermarkt). GETRÄNKE: 19% generell (Wasser kurioserweise 19%, nicht 7%). KAFFEE/TEE: 19%. ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 19%. FRÜHSTÜCK im Hotel: 19% (separat von Übernachtung). UNTERSCHEIDUNG kompliziert für Cafés/Bäckereien mit Sitzgelegenheit: Verzehr vor Ort 19%, Mitnehmen 7%. PRAXIS: getrennte Abrechnung erforderlich, viele kleine Betriebe nutzen Pauschalierung.
HOTEL. ÜBERNACHTUNG: 7% (ermäßigter Satz seit 2010, vorher 19%). FRÜHSTÜCK: 19% (separat ausweisen). RESTAURANT IM HOTEL: 19%. PARKPLATZ: 19%. MINIBAR: 19%. WELLNESS/SPA: 19%. EFFEKTIV: ein Hotelbesuch hat mehrere USt-Sätze auf der Rechnung. DEMNÄCHST POLITISCHE DISKUSSION über vereinheitlichen Hotelsatz auf 19% — bisher nicht umgesetzt. ONLINE-HANDEL. EU-INNERGEMEINSCHAFTLICHE B2C-LIEFERUNGEN (Versandhandel): seit 2021 LIEFERSCHWELLE 10.000 €/Jahr für ALLE EU-Länder zusammen. Über Schwelle: deutscher Händler muss USt des EMPFÄNGERLANDES anwenden — entweder ÜBER OSS (One-Stop-Shop, vereinfachtes Verfahren) oder lokale Registrierung. UNTER 10.000 €: deutsche USt. B2B-LIEFERUNGEN EU: Reverse Charge (siehe FAQ). DRITTLAND-EXPORTE: steuerfrei mit Ausfuhrnachweis. AMAZON FBA und ähnliche Plattformen: PLATTFORM HAFTET seit 2019 für nicht abgeführte USt der Verkäufer (zwingt zur Registrierung). EU-FERNVERKAUFSREGELUNG (Versandhandel): vereinfacht durch OSS-Verfahren — One-Stop-Shop ermöglicht einheitliche Meldung aller EU-B2C-Umsätze über ELSTER ans BZSt.
USt-Berechnung 19% und 7% Standard-Beträge
USt und Bruttosumme aus Nettobetrag bei Regelsatz 19% und ermäßigt 7%. Rückrechnung aus Brutto: Brutto ÷ 1,19 (oder 1,07) = Netto.
| Nettobetrag | USt 19% | Brutto 19% | USt 7% | Brutto 7% |
|---|---|---|---|---|
| 100 € | 19 € | 119 € | 7 € | 107 € |
| 500 € | 95 € | 595 € | 35 € | 535 € |
| 1.000 € | 190 € | 1.190 € | 70 € | 1.070 € |
| 5.000 € | 950 € | 5.950 € | 350 € | 5.350 € |
| 10.000 € | 1.900 € | 11.900 € | 700 € | 10.700 € |
| 50.000 € | 9.500 € | 59.500 € | 3.500 € | 53.500 € |
Werte ohne weitere Steuern (Verbrauchssteuern wie Tabak-/Energiesteuer separat). Für B2B-Rechnungen: Netto + USt separat ausweisen. Für B2C: Bruttopreis im Schaufenster, USt rechnerisch im Preis enthalten.
Frequently Asked Questions
Wann gilt der ermäßigte Steuersatz von 7%?
Der ERMÄSSIGTE Satz 7% gilt für (§ 12 Abs. 2 UStG): LEBENSMITTEL (Brot, Milch, Gemüse, Fleisch — alles 'zum Mitnehmen' aber NICHT verzehrt im Restaurant), BÜCHER, ZEITUNGEN, ZEITSCHRIFTEN (gedruckt UND digital seit 2020), ÖPNV (Bus, Tram, U-Bahn, Regionalbahn), kulturelle Leistungen (Theater, Konzerte, Museen, Bibliotheken), MEDIKAMENTE (auch verschreibungspflichtige), Hotelübernachtungen (aber NICHT Frühstück oder Restaurant im Hotel), Tierfutter, Schnittblumen. 19% gilt für: Restaurantessen (auch zum Mitnehmen seit 2024), Süßigkeiten, Alkohol, Tabak, Mineralwasser (kurios), die meisten Dienstleistungen.
Was sind steuerfreie Umsätze?
STEUERFREI ohne Vorsteuerabzug (§ 4 UStG): ÄRZTLICHE LEISTUNGEN (Arzt, Zahnarzt, Heilpraktiker — aber NICHT Schönheits-OP), VERMIETUNG VON WOHNRAUM (Privatmiete steuerfrei), BANKDIENSTLEISTUNGEN, VERSICHERUNGEN, BILDUNG (Schulen, Universitäten, Berufsschulen), BRIEFPORTO (Deutsche Post). STEUERFREI mit Vorsteuerabzug: EXPORTE in Drittländer, INNERGEMEINSCHAFTLICHE LIEFERUNGEN an Unternehmer im EU-Ausland (Reverse Charge). VERMIETUNG GEWERBLICHER RÄUME: kann freiwillig zur USt optieren (lohnt, wenn Mieter vorsteuerabzugsberechtigt ist).
Wer kann Vorsteuer abziehen?
VORSTEUERABZUG (§ 15 UStG) steht UNTERNEHMERN zu, die regelsteuerpflichtig sind — also nicht Kleinunternehmer und nicht solche, die ausschließlich steuerfreie Leistungen erbringen (Ärzte, Versicherungsmakler). Der Vorsteuerabzug erfordert: (1) Korrekte EINGANGSRECHNUNG mit allen Pflichtangaben (§ 14 UStG): vollständige Adressen, Datum, Rechnungsnummer, Lieferungsbeschreibung, Netto, USt-Satz, USt, USt-IDNr/Steuernummer des Lieferanten. (2) Eingangsrechnung muss BEZAHLT sein bzw. Lieferung erhalten sein. (3) Bezug zur unternehmerischen Tätigkeit. Bei gemischter Nutzung (privat/unternehmerisch): nur proportionaler Abzug.
Was ist die Kleinunternehmer-Regelung?
Nach § 19 UStG sind UNTERNEHMER von der USt befreit, wenn Vorjahresumsatz < 22.000 € UND voraussichtlich laufendes Jahr < 50.000 €. VORTEILE: keine USt auf Rechnungen (Endkunden zahlen weniger — bessere Wettbewerbsposition gegenüber B2C-Verbrauchern), EINFACHERE Buchhaltung (keine USt-Voranmeldung, kein Vorsteuerabzug). NACHTEILE: KEIN VORSTEUERABZUG auf Geschäftsausgaben (Laptop, Software, Büromiete usw. — voller Bruttoaufwand). Pflichtangabe auf Rechnung: 'Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.' Bei Überschreitung der Grenzen: Übergang zur Regelbesteuerung im Folgejahr.
Wann muss ich die Umsatzsteuer-Voranmeldung abgeben?
MONATLICH wenn: Jahressteuerschuld > 7.500 €. QUARTALSWEISE wenn: Jahressteuerschuld 1.000-7.500 €. JÄHRLICH wenn: Jahressteuerschuld < 1.000 €. Abgabefrist: 10. des Folgemonats (z.B. März-Voranmeldung bis 10. April). FRISTVERLÄNGERUNG (Dauerfristverlängerung): +1 Monat möglich mit Sondervorauszahlung 1/11 des Vorjahres-USt-Saldos. Abgabe ELEKTRONISCH via ELSTER, USt-Software (DATEV, Lexware) oder Steuerberater. Bei VERSPÄTUNG: 1% Verspätungszuschlag (max. 25.000 €) + Zwangsgeld.
Wie funktioniert Reverse Charge im EU-Geschäft?
REVERSE CHARGE (Umkehrung der Steuerschuldnerschaft) bei B2B-Lieferungen INNERHALB DER EU: Der Lieferant stellt die Rechnung NETTO ohne USt aus (mit Hinweis 'Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers'). Der EMPFÄNGER versteuert die Lieferung mit der USt seines Landes UND zieht im selben Zug die Vorsteuer ab — neutraler Saldo. VORAUSSETZUNG: gültige USt-IDNr beider Parteien (über VIES-Datenbank prüfbar). DOKUMENTATION: Zusammenfassende Meldung (ZM) quartalsweise ans Bundeszentralamt für Steuern. Bei FEHLENDER USt-IDNr: Lieferung gilt als B2C, deutscher USt-Satz wird angewendet. PRAKTISCH: Vereinfacht Cross-Border-Trade und vermeidet doppelte Besteuerung.
References & Authoritative Sources
- Umsatzsteuergesetz (UStG) — § 12 UStG — Steuersätze · consulted May 31, 2026 · Primäre Rechtsquelle — § 12 UStG regelt Regelsatz 19% und ermäßigten Satz 7%
- Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) — Umsatzsteuer und USt-Identifikationsnummer · consulted May 31, 2026 · Zentrale Verwaltungsbehörde — USt-IDNr-Beantragung, VIES-Datenbank, OSS-Verfahren
- Europäische Kommission — Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie 2006/112/EG · consulted May 31, 2026 · EU-Harmonisierungsgrundlage der Mehrwertsteuer — gemeinsame Regeln für innergemeinschaftliche Lieferungen
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Methodology & Review
Die deutsche Umsatzsteuer (USt, umgangssprachlich Mehrwertsteuer/MwSt) ist im Umsatzsteuergesetz (UStG) geregelt. REGELSATZ: 19% (§ 12 Abs. 1 UStG). ERMÄSSIGTER SATZ: 7% (§ 12 Abs. 2 UStG) für Lebensmittel, Bücher, Zeitungen, ÖPNV, kulturelle Leistungen. STEUERFREIE LEISTUNGEN: medizinische Leistungen, Versicherungen, Mieten (Wohnraum), Bildung. Berechnung: Nettobetrag × Steuersatz = USt. Bruttobetrag = Netto × (1 + Steuersatz). Für Rückrechnung aus Brutto: Netto = Brutto ÷ 1,19 (oder 1,07). USt-IDENT: erforderlich für innergemeinschaftliche Lieferungen B2B.
Written by Ugo Candido · Last updated June 1, 2026.